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Herzlich willkommen auf meinen Seiten im Internet!

Hier können Sie sich über meine menschenrechtliche Arbeit informieren, Angebote und Ideen für Vorträge, Seminare und Workshops finden, Termine erfahren und Veranstaltungen buchen.

 

Welcome to my space in the WorldWideWeb!

Inside you will find informations about my Human Rights work, offers and ideas for lectures, seminars ans workshops, find out dates and will be able to make reservations.

 

 

 

Tsepo Andreas  Bollwinkel, Jahrgang 1961

in deutschen Exil aufgewachsener Südafrikaner

Transmann

studierte Musik, heute 1. Solo-Oboist bei den Lüneburger Symphonikern

seit über einem Jahrzehnt aktivistische Tätigkeiten in der Schwarzen Community

verheiratet, 2 Kinder

Tsepo BollwinkelTsepo Bollwinkel

 

Tsepo Andreas Bollwinkel, born 1961

Southafrican, raised in German exile

transman

musician, today principal oboist at Lüneburger Symphoniker

more than ten years experience as activist in Black communities

married, two children


Meine Motivation

Ich glaube zutiefst daran, dass eine Menschheit in Frieden mit sich und mit der sie schützenden und nährenden Welt der eigentliche und natürliche Zustand unserer Existenz ist. Was uns alle daran hindert, in diesem Zustand des Einsseins zu leben, sind die konstruierten Trennungen und von Dominanzgefällen geprägten Beziehungen, in die die Menschheitsgeschichte uns alle hineingeboren hat. Und ich bin überzeugt, dass es dringend an der Zeit ist, diese Trennungen und Dominanzgefälle zu überwinden.

Mein eigenes Leben ist durch zwei dieser trennenden Konstrukte besonders geprägt: durch die Rassifizierung der Menschheit und durch die Idee der Zweigeschlechtlichkeit. Die strukturellen Folgen dieser Konstrukte heißen  Kapitalismus, Rassismus, Kolonialismus, Umweltzerstörung, Heterosexismus, Patriarchat etc.  Und die individuelle Konsequenz daraus ist unermessliches Leid an Körper und Geist für die überwältigende Mehrheit aller Menschen.

Es muss einen besseren Weg geben.

Und so habe ich mir drei Aufgaben gestellt, denen ich meine Schaffenskraft widme:

  • Ich will denen, die durch Rassifizierung und/oder Heterosexismus unsichtbar und ungehört bleiben, beistehen, ihre Stimmen zu finden, sich Gehör zu verschaffen und als handelndes Subjekt sichtbar zu werden. Das ist die Empowerment Arbeit.
  • Ich will als eine Art "kultureller Übersetzer" bisher durch Trennungen geprägte gesellschaftliche Gruppen in einen gleichwertigen und respektvollen Dialog bringen. Dazu gehören das Lehren von Critical Whiteness und das Anstoßen von Prozessen der Dekolonialisierung.
  • Ich will dazu beitragen, die Dekonstruktion der genannten gesellschaftlichen Phänomene voranzubringen und eine Vision einer neuen von Einssein geprägten geistesgeschichtlichen Epoche zu entwickeln. Dem gilt meine Arbeit als Forschender und als Autor.

 

My motivation

I deeply believe that one humanity in peace with itself and its protecting and nurturing  world is the proper and natural  state of human existence. What detains us to life in this state of oneness are the constructed separations and relations which are embossed by inclines of dominance to which we all are born through the history of humanity. And I am convinced that it is urgent to overcome that separations and inclines of dominance.

My personal life is specially embossed by two of this separating constructs: by the racialising of humanity and by the idea of binary genders. The structural effects of this constructs are called capitalism, racism, colonialism, ecological devastation, heterosexism, patriarchy and so on. And the individual consequences out of it are immesurable suffering of body and mind for the very most of humanity.

There must be a better way.

So I assigned myself and my creative power for three tasks:

  • I will to assist those who remain unseen and unheard though racialising and/or heterosexism to find their voices, to enforce being heard and develop visibility as acting subjects. This is the empowerment work.
  • I will to bring separated groups into a dialogue based on equality and respect as a sort of "cultural translator". Part of that is teaching critical whiteness and initiating processes of decolonisation.
  • I will to contribute to the deconstruction of the named societal phenomenons and to develop a vision of a new epoch which will be characterized by oneness. Therefore I research and write.